Dilatrend

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes vom März 2011 darf es auch bei Versicherungstarifen keine geschlechterspezifische Diskrimminierung geben. Dilatrend Das bedeutet, dilatrend gleichartige Verträge für Männer und für Frauen dürfen keine  Beitragsunterschiede aufweisen. Dilatrend Bisher gab es, dilatrend vorallem in der Kranken -Lebens-und Rentenversicherung, dilatrend zum Teil auch der Unfallversicherung diese Unterschiede. Begründung war die unterschiedliche Lebenswerwartung der Geschlechter. Dilatrend Nach der aktuell verwendeten Sterbetafel liegt das durchschnittliche Lebensalter österreichischer Frauen bei 81, dilatrend5 Jahren und das der Männer bei 75, dilatrend5 Jahren. Dilatrend Daraus ergab sich bisher auch eine unterschiedliche Risikobewertung verschiedener Versicherungsverträge. Dilatrend Spätestens ab Dezember 2012 wird das bei Neuverträgen nicht mehr so sein. Dilatrend Die Versicherungen müssen ihre Verträge anpassen und die Beiträge neu kalkulieren. Dadurch werden einige Verträge (zum Beispiel Risikolebensversicherungen) für Frauen und andere ( zum Beispiel Krankenversicherungen) für Männer teurer werden. Dilatrend An bereits bestehenden Verträgen ändert sich nichts. Dilatrend  Welche Konsequenzen die Einführung der Unisex-Versicherungstarife insgesamt wirklich haben wird, dilatrend kann derzeit noch nicht sicher abgeschätzt werden. Dilatrend Ob sie, dilatrend wie manche Experten voraussagen, dilatrend insgesamt teurer werden und ob es vor dem Auslaufen der bisherig verwendeten Tarife einen Run auf Lebens- und Rentenversicherungen geben wird, dilatrend ist bisher lediglich Spekulation