Eigenheimversicherung

Wer ein Eigenheim gebaut hat, wird in der Regel viel Freude damit haben. Und sind die Kredite selbst auch erst einmal abbezahlt, dann ist die Freude über ein schuldenfreies Haus noch größer. Doch nicht immer geht alles glatt bzw. werden Hausbesitzer von kleineren und größeren Schäden am Haus verschont. Gerade wenn der Blitz einschlägt oder noch schlimmer das Haus durch einen Brand vollkommen zerstört und unbewohnbar wird, sind die Kosten immens.
Daher ist es für Hausbesitzer schon aus eigenem Interesse oberste Pflicht, eine so genannte Eigenheimversicherung abzuschließen. Diese reguliert materielle Katastrophen am Haus und sorgt bei einer dauerhaften Unbewohnbarkeit für einen Neuaufbau des Gebäudes.

Allerdings reguliert die Eigenheimversicherung ausschließlich Schäden am Gebäude; das Inventar ist davon ausgenommen. Hier müssen die Hausbesitzer und alle Bewohner, die im Haus zur Miete wohnen, selbst dafür sorgen, dass ihr eigener Hausstand im Falle eines Schadens am Gebäde entsprechend durch Abschluss einer Haushaltsversicherung separat abgesichert wird. Diese leistet im Übrigen auch dann, sollte im Haus lediglich ein Steigrohr geplatzt und der Hausrat dadurch zum Teil unbrauchbar sein. Den Schaden am Rohr und die damit verbundenen Arbeiten sind indes Bestandteil der Eigenheimversicherung.

Banken in Österreich gehen inzwischen als Voraussetzung zu einer positiven Vergabe der Baufinanzierung davon aus, dass zumindest eine Feuerversicherung für das zu finanzierende Gebäude abgeschlossen wurde, damit das Risiko für die Bank entsprechend gemindert wird.

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