ALDIS

ALDIS ist eine Abkürzung und steht für Austian Lightning Detection & Informations System. Was sich im Namen kompliziert anhört, verfolgt einem ganz sinnvollen und einfachen Zweck. Über ganz Österreich sind 8 Sensoren verteilt, die sämtliche Gewitterblitze die über dem Land entstehen erfassen. Das System wurde im Jahr 1991 eingeführt und dient einem ganze einfachen Zweck. Mit den Sensoren, welche mit einer Genauigkeit von 1 km die Blitze orten kann, sollen Gewitterstürme besser vorhergesagt und analysiert werden. Dies hat mehrere Vorteile für Mensch und Umwelt: Blitzschutzanlagen können durch die genaue Erforschung weiterentwickelt und verbessert werden, Gewitterwarnungen können frühzeitig abgegeben werden, und somit große Schäden vermieden werden. Besonders für den Flugverkehr, aber auch für Privatpersonen ist dies wichtig, um große Schäden an Haus und Hof zu vermeiden. Ebenfalls interessant ist ALDIS für Versicherungen. Da die Blitzeinschläge und vor allem die Blitzaufkommen aufgezeichnet werden, kann von den Versicherungsgesellschaften überprüft werden, ob es bei einer Schadenseinreichung um ein tatsächlich stattgefundenes Gewitter handelt. Somit wird dem Versicherungsbetrug einhalt gewährt und die Feuerversicherungen können nicht missbraucht werden.
Sensoren von ALDIS stehen in Hohenems, Schwaz, Hitzging, Dobersberg, Bad Vöslau, Niederöblarn, Fürstenfeld und Nötsch. Das Projekt wird unterstützt von Siemens, der ÖVE und Österreichs größtem Elektrizitätskonzern der Verbund.

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