Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

Als Arbeitnehmer ist man über die gesetzliche Unfallversicherung nur dann abgesichert, wenn ein Arbeitsunfall während der Arbeitszeit oder auf dem Arbeitsweg passiert. Da ein Unfall oder eine Krankheit aber schwerwiegende finanzielle Folge mit sich bringt, ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung unabdingbar. Über die private Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sichert man sich im Falle einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rentenzahlung ab. Diese Leistung sollte dem aktuellen Verdienst angepasst werden, sodass keine große finanzielle Lücke im Bedarfsfall entsteht.

Eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung zahlt dann seine Leistungen aus, wenn der Arbeitnehmer in seinem aktuellen Beruf, unter welchem er die Zusatzversicherung abgeschlossen hat, nicht mehr tätig sein kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein Verzicht der abstrakten Verweisbarkeit besteht. Ist dies nicht der Fall, könnte die Versicherungsgesellschaft verlangen, dass in einem anderen Berufsfeld eine ähnliche Tätigkeit aufgenommen werden muss.

Die monatlich zu zahlenden Beiträge für die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung richten sich nach dem Alter sowie der Berufsgruppe des Arbeitnehmers. Je älter desto teurer ist der Monatsbeitrag. Bei Berufsgruppen mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit sind die Beiträge ebenfalls höher. Eine gute Berufsunfähigkeitszusatzversicherung lässt sich während der Laufzeit anpassen, sodass die abgesicherte Rente gegebenenfalls erhöht werden kann. Je früher ein Abschluss getätigt wird, umso günstiger sind also die Beiträge und die Leistungen.

Um eine Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten, kann auch eine Krankheit wie beispielsweise ein Bandscheibenvorfall, eine Herzerkrankung oder eine Allergie vorliegen. Dies muss jedoch vom Arzt bescheinigt werden und wird in regelmäßigen Abständen von der Versicherungsgesellschaft überprüft und angepasst.

Ein Gedanke zu „Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

  1. Uniqua Versicherung zahlt nicht bei Erwerbsunfähigkeit trotz div. Gutachten nur Aufgrund von einem einzelnen Gegengutachten eines von ihr beauftragten Sachverständigen. Gibt es eine Chance auf eine Kulanzlösung?

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