Bridging Rente

Wer sich eine private Altersvorsorge zulegt, investiert meistens in langfristige Versicherungen oder andere Anlagen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt das gesamte Kapital inklusive staatlicher Prämien und Verzinsung auszahlen. Manche Menschen möchten aber nicht die gesamte Summe auf einen Schlag zur Verfügung haben, sondern monatliche von einer entsprechenden Ausschüttung gemäß des eigenen Kapitals profitieren. Hierbei spricht man von der sogenannten Bridging Rente.

Die geförderte Zukunftsvorsorge durch den Staat ermöglicht eine weitere Ansammlung von Kapital neben der eigentlichen Rente. Diese Form der Anlage ist allerdings an einige Einschränkungen durch den Staat geknüpft. So kann man nach frühestens 10 Jahren über das eingezahlte Kapital verfügen und muss dann sämtliche staatlichen Förderungen und Zuschüsse wieder zurückzahlen. Zudem kann bei einer kompletten Auszahlung eine entsprechende Steuerlast fällig werden, die die eigentliche Summe noch einmal absenkt. In dem Gesetz für die geförderte Zukunftsvorsorge sind jedoch einige Hintertüren enthalten, mit denen man den Abzug der Zuschüsse und auch der eigentlichen Versteuerung entgehen kann. Wenn man sich das angesammelte Kapital als sogenannte Briding Rente auszahlen lässt, erhält man das volle Kapital inklusive der staatlichen Zuschüsse als monatliche Rente auf das eigene Konto.

Die Bedingungen für die vorzeitige und monatliche Auszahlung der Prämien sind schnell erreicht. Man muss das 50. Lebensjahr vollendet haben und außerdem über eine Einschränkung oder Aufgabe der gewerblichen und damit bezahlten Tätigkeit verfügen. So kann man sich bereits recht früh das angesammelte Kapital wieder auszahlen lassen. Man entgeht damit dem Abzug der staatlichen Zuschüsse und kann verhindern, dass die Summe bei der Auszahlung versteuert wird.

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