Deckung

Hat der Versicherungsvertrag Deckung, dann heißt dies, dass Versicherungsschutz bei einem Schadenfall gewährleistet ist, wenn es sich um einen versicherten Schaden handelt. Damit Deckung besteht, müssen einige Voraussetzungen bestehen. Die wichtigste Voraussetzung ist der Beitrag. Der Beitrag muss ausgeglichen sein, oder wenn nicht, dann noch nicht fällig sein. Ansonsten könnte es Probleme mit dem Versicherungsschutz geben. Deckung besteht auch dann nur, wenn der Versicherungsumfang im Vertrag vorhanden ist. Wird zum Beispiel ein Vollkaskoschaden gemeldet und der Versicherungsnehmer hat nur Teilkaskoversicherung versichert, dann besteht auch keine Deckung und es wird keine Leistung gewährt.
Stimmen die Voraussetzungen, dann wird bei einem Schaden die Bearbeitung des Schadens von der Versicherung übernommen und der Versicherungsnehmer hat nur die Pflicht den Schaden der Versicherung zu melden. Wurde ein Dritter geschädigt, dann hat dieser Direktanspruch an die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Versicherung klärt alles direkt mit dem Anspruchsteller. Außerdem müssen noch weitere Pflichten vom Versicherungsnehmer eingehalten worden sein. Zum Beispiel dürfen nur bestimmte Personen mit einem Fahrzeug fahren und das auch nur, wenn kein Alkohol oder Drogen konsumiert wurden. Ansonsten kann die Deckung des Schadens in Gefahr sein. Von Deckung spricht man auch, wenn der Schaden bedingungsgemäß versichert ist. Die Deckung darf aber nicht mit der Haftung verwechselt werden. Deckung ist abhängig von den Bedingungen und den Umständen des Schadenfalles und die Haftung ist abhängig von den Umständen des Schadenfalles und vom Gesetz.

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