Einverleibung

Mit Einverleibung, oder auch Intabulation genannt, ist eine Eintragung grundbücherlichen Rechts gemeint, d.h. ein Eintrag im Grundbuch. Das Grundbuch ist ein von den Bezirksgerichten geführtes, öffentliches Liegenschaftsregister. Dieses setzt sich aus dem Gutbestandsblatt (eindeutige Identifizierung der Liegenschaft, Rechte und Verpflichtungen (wie Straßenbau, Strom, etc.)), dem Eigentumsblatt (eindeutige Identifizierung des Eigentümers, Verfügungsbeschränkungen) und dem Lastenblatt (alle belastenden dinglichen Rechte wie Pfandrecht, Wohnrecht, Fruchtgenussrecht, Belastungs-, Veräußerungsverbot, etc.). zusammen.

Eine Einverleibung kann demnach den Erwerb, die Übertragung, die Beschränkung oder die Löschung bücherlicher Rechte bezüglich von Eigentum oder Pfandrecht dokumentieren. Ferner ist anzufügen, dass alleinig durch eine Einverleibung ins Grundbuch die bücherlichen Rechte erworben, übertragen, beschränkt oder aufgehoben werden können. Bei diesem Vorgang müssen diverse Richtlinien bezüglich Form und Inhalt des Einverleibungsantrages eingehalten werden, so dass dieser meist in Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwältin/eines Rechtsanwalts bzw. einer Notarin/eines Notars durchgeführt wird.

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