Finanzmarktaufsicht

Im April 2002 wurde die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) ins Leben gerufen. Gründe hierfür waren die zu diesem Zeitpunkt ansteigenden Gründungen von grenzüberschreitenden Allfinanzkonzernen und die wachsende Komplexität der Produkte und Strukturen am Finanzmarkt. Die FMA ist die staatliche Aufsicht und Kontrolle aller im öffentlichen Interesse stehenden Teilnehmer des Finanzmarkts. Ziel ist die Aufrechterhaltung eines stabilen Finanzsektors. Wertpapiermärkte, Kreditinstitute, Pensionskassen und Versicherungen stehen deshalb unter Aufsicht der FMA.
Die FMA ist eine weisungsfreie Behörde und unabhängig durch eine externe Kostentragung.
Die Aufgaben der Finanzmarktaufsicht sind wie folgt:
– Risiko- und Finanzmarktanalysen: Beschäftigung mit Bilanzierung von Banken und Versicherungen, Immobilienrisiken und Finanzmarktfragen.
– Verbraucher- und Anlegerschutz: Bearbeitung von Anfragen und Beschweren zu Versicherungen, Banken und Finanzdienstleistern.

  • Kontrolle der Integrität des Finanzsystems: Überprüfung ob Versicherungs-, Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäfte mit staatlicher Erlaubnis betrieben werden.
  • Prävention von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche: Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung von Transaktionen mit gesetzwidrigem Hintergrund.
  • Zusammenarbeit mit der österreichischen Nationalbank

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