Fondsgebundene LV

Als fondsgebundene Lebensversicherung (auch als fondsgebundene LV abgekürzt) bezeichnet man eine Lebensversicherung, die kapitalgebunden ist und somit in Bezug auf den Leistungsanspruch gänzlich oder in Teilen von der Wertentwicklung bestimmter im Vertrag festgelegter Fondsanteile oder Indices abhängt bzw. an diese gebunden ist. Daraus ergibt sich, dass es keine Verpflichtung seitens des Versicherers gibt, eine Leistung in einer bestimmten Höhe auch wirklich erbringen zu müssen, wenn es sich nicht um spezielle fondsgebundene LVs handelt, die das Kapital in Garantiefonds anlegen bzw. bei denen eine bestimmte Mindesthöhe als Leistung fest zugesagt wird.
Die Anlagen des Versicherers werden dabei auf Rechnung sowie Risiko des Versicherten getätigt, wobei die Wertveränderungen der bestimmten Kapitalanlagen dementsprechend auch vollständig zu Gunsten oder zu Lasten des Versicherungsnehmers gehen. Auf die Anlagestrategie der entsprechenden Fonds kann der Versicherungsnehmer aber selber Einfluss nehmen, indem er die in seinem Vertrag inkludierten Fonds aus einem vom Versicherer ausgewählten und angebotenen Sortiment auswählen kann, wobei der angesparte Betrag durchaus auch auf mehrere Investmentfonds aufgeteilt werden kann, um das Risiko durch Diversifikation zu minimieren.
Als besondere Eigenschaften bei fondsgebundenen Lebensversicherungen lässt sich erwähnen, dass je nach vertraglichen Regelungen eine Option zur Verlängerung des Vertrages um in der Regel fünf Jahre besteht, ebenso kann es möglich sein, dass die Fondsanteile nach Auslaufen des Vertrages auf ein Depot des Vertragsnehmers übertragen werden können.

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