gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (auch als „Krankenvers. gesetzl.“ abgekürzt) in Österreich kommt für Versicherte für Kosten auf, die durch die Behandlung bei Unfällen, Erkrankungen und der Mutterschaft entstehen, wobei diese Versicherung als wichtiger Teil des Gesundheitssystems in Österreich gesehen wird.
Die gesetzliche Krankenversicherung ist dabei in Österreich eine Pflichtversicherung, somit muss jeder nicht selbstständig Beschäftigte krankenversichert, wenn das Einkommen die Geringfügigkeitsgrenze, die jedes Jahr angepasst wird, übersteigt. Versichert wird sich dabei in der Regel in jedem Bundesland in einer Gebietskrankenkasse, wenn an in einem Angestelltenverhältnis steht. Für Bedienstete, Bauern und Eisenbahner gibt es in Österreich auch spezielle Krankenkassen, wobei die Träger dieser jeweils auch die zuständigen Krankenkassen sind.
Die Beiträge für die gesetzliche Versicherung werden dabei bei Nicht-Selbstständigen direkt vom Gehalt oder Lohn abgezogen und gemeinsam mit dem jeweiligen Anteil, den der Arbeitgeber übernimmt, an die zuständige Krankenkasse überwiesen, Selbstständige, die bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft krankenversichert sind, müssen diesen Beitrag jedoch komplett selbst tragen.

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