Kaution beim Leasing

Wie bei Mietvorauszahlungen üblich, gibt es auch beim Leasing die Möglichkeit einer Vorauszahlung, die sogenannte Kaution. Sie dient hauptsächlich zur Risikoreduzierung seitens des Leasinggebers und kann in einigen Fällen sogar zur Abschlussbedingung gestellt werden.

Kautionen können grob in zwei Arten/Formen unterteilt werden.

Als Eigenmittel-Kaution dient sie zur Verringerung der laufenden Zahlungen innerhalb des Leasingzeitraumes und reduziert sich somit über die gesamte Laufzeit. Möchte man das Leasingobjekt nach Ablauf des Vertrages übernehmen, muss hier der komplette Restwert, welcher im Vertrag vereinbart wurde, beglichen werden.

Eine weitere Form wird als Fixe Kaution bezeichnet. Sie kommt am Ende des Leasings zum Einsatz und wird normalerweise gegen den Restwert des geleasten Objektes verrechnet. Soll hier das Leasingobjekt übernommen werden, verringert sich der angegebene Restwert um den Wert der Kaution.

In der Regel beträgt die Höhe der Kaution ca. 20% bis 30% des Anschaffungs- bzw. Neuwert des Leasingobjektes.

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