Taggeld

Als Angestellter ist der eigene Verdienst durch den Arbeitgeber auch bei Krankheit oder nach einem Unfall abgedeckt. Existenzgründer, Unternehmer und verschiedene andere Berufsgruppen haben diese Absicherung ihrer monatlichen Verdienste nicht. Wenn es hier zu einer ernsthaften Krankheit oder einem Unfall kommt, muss beispielsweise die freiwillige Unfallversicherung einspringen. Für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit wird dann ein sogenanntes Taggeld überwiesen, welches je nach Versicherung kalkuliert wird.

Wenn man als fester Angestellter in einem Unternehmen einmal krank wird, muss man sich keine Sorgen über die Fortzahlung des eigenen Lohns machen. Schließlich wird die Krankenversicherung, Genossenschaft der Berufe und auch die Unfallversicherung einen Betrag an den Arbeitgeber zahlen, damit der Lohn auch weiterhin gezahlt werden kann. Wenn diese Szenario aber als Unternehmer eintritt, sind alle Einkünfte eingefroren und für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit wird kein Einkommen mehr generiert. Dies gilt übrigens auch für Angehörige der Armee. Um zu verhindern, dass eine Krankheit oder ein Unfall die Personen in eine ernsthafte finanzielle Schieflage bringt, kann die Unfallversicherung ein sogenanntes Taggeld auszahlen. Dabei handelt es sich um einen, in der Police festgelegten, Satz an täglichen Einkommen dafür eine feste Dauer an den Versicherten gezahlt wird damit wenigstens noch ein geringes Einkommen vorhanden ist.

Wie hoch das Taggeld ist und wie lange es gezahlt wird hängt auch von der Versicherung ab. Als Unternehmer kann man dies beispielsweise beim Abschluss der Versicherung festlegen. Die Beiträge werden von der Summe des Taggeld und auch von der Laufzeit der Zahlung deutlich beeinflusst. Sie kann aber im Ernstfall vor einer Überschuldung retten.

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