Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung stellt ein Versicherungssystem dar, das Bürger in Österreich in Unfallsituationen absichert, wobei diese Versicherung von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau sowie der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter getragen, wobei all diese Anstalten für verschiedene Berufsgruppen zuständig sind.
Bei der gesetzlichen Unfallversicherung in Österreich gibt es dabei zwei verschiedene Arten von Versicherungsfällen, den Arbeitsunfall sowie die Berufskrankheit. Beim Arbeitsunfall hat sich direkt bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin ein Unfall ereignet, bei der Berufskrankheit können spezifische Erkrankungen entstanden sein, die durch lange Einwirkung bei der Arbeit entstanden sind, wie beispielsweise Allergien oder Gehörschädigungen durch Lärm. Ein Schaden wird dabei allerdings nur komplett anerkannt oder aber komplett abgelehnt, das Prinzip des Teilverschuldens wird in diesem Fall nicht angewandt.
Neben Unfällen beim Arbeitsplatz werden aber auch andere Bereiche von der Unfallversicherung abgedeckt, wie beispielsweise die Erwerbstätigkeit, die mit dem Bestreiten des Lebensunterhaltes zusammenhängen und erstere gefährden. Auch der Schulbesuch bzw. der Weg zur Schule kann ist über die gesetzliche Unfallversicherung versichert, ebenso wie Hilfeleistungen im Fremdinteresse, wenn beispielsweise anderen Personen, die sich in einer Notlage befinden, geholfen wird.

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