Vertragsgebühr

Das Leasing erfreut sich bei nicht wenigen Verbrauchern in Österreich oftmals großer Beliebtheit. Gerade im Bereich der Fahrzeugfinanzierung verzeichnen die Leasinggesellschaften eine rege Nachfrage. Das hat in erster Linie damit zu tun, dass die Leasingraten deutlich günstiger sind als die Kreditraten, auch wenn ein Leasingnehmer mit Abschluss eines Leasingvertrages grundsätzlich keine Eigentumsrechte am Auto erwirbt. Nach Ablauf des Leasingvertrages kann er das Fahrzeug entsprechend den zuvor vereinbarten Konditionen wieder zurückgeben, alternativ aber auch auslösen. Selbst Privatleute schwenken wegen der im Verhältnis zur Finanzierung geringeren Leasingrate zum Leasing über, auch wenn sie, anders als Unternehmen und Selbstständige, die Leasingraten nicht steuerlich absetzen können.

Dabei stellt für Konsumenten aber auch die Frage, wie hoch denn eigentlich die Vertragsgebühr beim Leasing in Österreich ist. Bei Kreditverträgen liegt sie in der Regel in Österreich bei 0,8 % der Kreditsumme. Beim Leasing, und gerade wenn es um Fahrzeugleasing geht, ist die Gebühr nicht einheitlich geregelt. Mal liegt sie bei 1 % der gesamten Leasingentgelte, nicht selten werden jedoch 1,17 % der Vertragssumme als Vertragsgebühr festgesetzt.

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