Zinssatz beim Leasing

Der Zinssatz beim Leasing bildet eine der Grundlagen um aus dem Differenzbetrag zwischen Neupreis und Restwert eines zu leasenden Produktes die Leasingrate zu berechnen
Egal ob es sich dabei um Privatleasing, Fahrzeugleasing für einen großen Fuhrpark, eine Produktionsmaschine oder ein sonstiges Investitionsgut handelt, die Berechnungsgrundlage bleibt immer dieselbe.

Allerdings kann sich der Differenzbetrag dadurch verringern und somit auch die Zinszahlungen verändern, wenn zu Beginn des Leasinggeschäftes sogleich eine Leasing Sonderzahlung geleistet wird. Diese Sonderleistung verringert dann selbstverständlich auch den Differenzbetrag und hat gleichzeitig entweder die Reduzierung der Laufzeit oder aber auch die Reduzierung der Leasingrate zur Folge. Der zur Berechnung herangezogene Leasing Zinssatz bleibt hiervon jedoch unberührt.

Der dieser Berechnung zugrunde liegende Zinssatz wird vom Leasinggeber festgelegt und gleich bei Leasingbeginn fester Vertragsbestandteil. Der Zinssatz ist normalerweise für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Die Möglichkeit die Leasingrate in ihrer Gesamtheit, während der Laufzeit eines Leasingvertrages noch zu verändern, besteht theoretisch darin, dass weitere Sonderzahlungen während der Leasinglaufzeit vorgenommen werden.

Dies ist jedoch nur dann möglich wenn Sondertilgungsmöglichkeiten von Beginn an im Leasingvertrag vereinbart werden. Eine solche Vereinbarung stellt jedoch eher die Ausnahme dar.

Ergänzend muss noch erwähnt werden, dass diese Form der Zinsberechnung beim privaten als auch beim gewerblichen Leasinggeschäft gleichermaßen ihre Anwendung findet. Der Leasing Zinssatz kann hierbei jedoch durchaus voneinander abweichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.